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Nationalpark Uluru und Kata Tjuta – im roten Zentrum Australiens

Nationalpark Uluru und Kata Tjuta

Heute, Samstag, den 13. Februar 2010 ein Tag vor Valentins Tag in Gecko’s Café und gönnen uns einen Drink. Gestern sind wir von Sydney nach Yulara geflogen. Die Landung im Uluru und Kata Tjuta Nationalpark war wegen Turbulenzen etwas holprig und nach einem kurzen Bustransfer konnten wir in unserer neuen Bleibe einchecken.

Etwas geschockt waren wir schon, denn an Luxus gewöhnt man sich schnell. Die Unterkünfte sind bescheiden und erinnern eher an ein Jugendherbergen Resort. Ein Supermarkt, ein paar Restaurants, Souvenir Shops und das Zentrum der Anlage wirkt etwas ausgestorben. Die meisten Leute sind wahrscheinlich auf irgendeiner Tour, sodaß man tagsüber hier eher selten jemanden trifft. Fliegen gibt es hier umso mehr – in der Touristen Info kaufen wir uns deshalb sofort eine Dose Rosmarin-Zedernholz Paste. Gut damit eingeschmiert setzte die Fliegen sich nicht mehr in unser Gesicht und wir können uns den « Aussie Salute » (ständiges Wedeln mit der Hand um die Fliegen zu vertreiben) in Zukunft sparen.

Nun sind wir also im Outback, im roten Zentrum Australiens, mit Temperaturen von über 40 Grad. Hier regnet es selten, es ist heiß und vor 2 Wochen soll es noch heißer gewesen sein. Die Farben die in der Natur hier dominieren sind rot (der Sand), blau (der Himmel) und dunkelbraun bis schwarz (die Bäume).

outback station

Uluru Sunset Tour

Für uns stand gestern als erste Tour die Sonnenuntergang Uluru und Kata Tjuta Tour auf dem Programm. Kata Tjuta kommt aus der einheimischen Sprache und heißt übersetzt « viele Köpfe » – wir wandern zwischen im Tal zwischen den zwei höchsten Köpfen. Anschließend brachte der Tourbus uns zu einem Glas Wein und Knabbereien in die Nähe des Uluru um das beeindruckende Farbenspiel des Uluru im Sonnenuntergang zu beobachten.

uluru sunset tour

Kings Canyon Tour

Heute früh beginnt der Tag für uns bereits um 4 Uhr mit einer Bustour zum Kings Canyon. Auf der Wanderung dort, erfahren wir mehr über die Tier- und Pflanzenwelt im roten Zentrum. Wir bekommen einige Brombys (wildlebende Pferde), Kamele und Rinder zu Gesicht. Der ungewohnte Regen der letzten Tage, die kleinen Bäche zeugen noch davon, läßt jetzt in der Wüste zartes Grün wachsen.

kings canyon tour

curtin springs

Harley Tour am Uluru

Für den folgenden Tag haben wir eine Harley gemietet und blubbern einige Stunden um Uluru und Kata Tjuta, erkunden alle möglichen Zufahrten zu den Berggruppen, bis daß selbst auf dem Bike die Hitze unerträglich wird. Wir parken den Hobel vor dem Resort und kühlen uns im Pool ab.

harley uluru

Sounds of Silence Dinner

Am Abend genießen wir das Sounds of Silence Dinner, was sehr zu empfehlen ist. Das Dinner findet einige Kilometer außerhalb des Camps in der Wüste statt. Auf einer kleinen Aussichtsplattform gibt es Aperitif und Krokodil-und Kangaroo Canapés und man kann ein den Sonnenuntergang geniessen und noch einmal Uluru und Kata Tjuta bewundern. Danach kann man an Tischen platz nehmen und sich von einem wunderbaren Buffet bedienen. Ein Musiker verwöhnt uns mit Didjeridoo Klängen und ein Sternendeuter erklärt uns das Downunder-Sternenbild.

sounds of silence dinner australia

sounds of silence

Sonnenaufgangs Tour mit Anangu Tours

Anangu Tours wird von dem lokalen Einheimischen Stamm den Anangus betrieben. Gut gefallen hat uns die kleine Gruppe in der wir unterwegs waren. Der Einheimische Fahrer/Guide ist auch sehr sympathisch – auf meine Frage, was er denn gegen die lästigen Fliegen tue – anwortet er mit einem knappen « same as you » und schmiert sich eine handvoll Zedernholz Paste in Gesicht und Mähne.

Wir wissen nicht ob Anangu noch Touren anbieten, aber empfehlenswert ist es auf jeden Fall Aboriginal Tour Anbieter zu buchen um die Communities der Ureinwohner zu unterstützen.

anangu tours

Der nächste Inlandsflug bringt uns vom Uluru Nationalpark über Sydney nach Perth in Westaustralien.

Den Einführungsartikel mit Links zu allen Artikeln der Australien reise findet ihr hier.

 

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